IHRE KIRCHENSTEUER IST IN GUTEN HÄNDEN

Wer zur Kirche gehören will, entscheidet sich freiwillig. Ohne die Bereitschaft der Kirchenmitglieder, durch ihren Beitrag – ob als Kirchensteuer, Spende oder Kollekte – die kirchliche Arbeit zu unterstützen, könnten sehr viele Aufgaben nicht wahrgenommen werden. Die Kirche ist für diese Bereitschaft sehr dankbar.

 

Die Geschichte der Kirchensteuer

Anfang des 19. Jahrhunderts zog der Staat weitgehend das Vermögen der Kirchen ein. Er übernahm gleichzeitig in vielen Fällen die Finanzierung des Unterhalts von Kirche und Pfarreien. Die Bevölkerungszunahme, die beginnende Industrialisierung und die Entstehung großer Städte ließen die Aufgaben und die soziale Arbeit der Kirche wachsen. Als der Staat nicht mehr in der Lage war, seine Verpflichtungen gegenüber den Kirchen zu erfüllen, eröffnete er ihnen die Möglichkeit, Kirchensteuern zu erheben. 1919 wurde in der Weimarer Reichsverfassung die Kirchensteuer als Hauptfinanzierungsquelle der Kirchen, Ausdruck der Trennung von Staat und Kirche, verankert. Die Bundesrepublik übernahm die Regelung der Weimarer Reichsverfassung in das Grundgesetz (Art. 140 GG i.V.m. Art. 137 (6) WRV). Danach ist heute steuerberechtigt, wer als Körperschaft des öffentlichen Rechts anerkannt ist.

Weitere umfassende Informationen erhalten Sie auf der Website unsere Landeskirche: Infos abrufen

Als weite Informationsquelle können Sie sich den - Kirchensteuer Flyer - als PDF-Datei herunterladen.